keyvisual



Home
Gestern und Heute
Kontakt
Sitemap

 

 Gestern und Heute

Mit einigen Beispielen will ich aufzeigen wie sich in der Zeit (ca. 50 Jahren) eines Lebens unser Umfeld oder der technische Stand von Einrichtungen/Produkten, die unseren Alltag mitbestimmen oder beeinflussen, geändert hat. 

 

Klicken Sie mit der Maus auf den gewünschten Titel.

unsere mobilität, das auto                    
 

  öffentlicher verkehr                                                       
  in der Bundesrepublik Deutschland                                                                         magnet-schwebebahn
 

flugzeug-highligth der bundeswehr    
 

Raumfahrt                                                       kein Inhalt
 

erdöl-, erdgasbohranlagen                   
 

Bürotechnik                                                     kein Inhalt       

 

                                 
Ich frage mich, kann ein Erdenbürger der nicht über das spezifische Fachwissen verfügt, diese rasanten Veränderungen mit seiner persönlichen Entwicklung noch begleiten? Kann er den Nutzen, den Schaden oder die Risiken, die sich für ihn oder seinen Mitmenschen aus diesen Entwicklungen ergeben, noch bewerten?

Oder beschränkt sich die Bewertung nur noch auf sein persönliches „hier“ und „jetzt“, um Faszination, Beängstigung oder Gleichgültigkeit auszudrücken. Ob die Nutzung von technischen Entwicklungen vorteilhaft oder schädlich ist oder in Zukunft die Lebensqualität verbessert oder verschlechtert, überlässt er gerne anderen. So ist es auch kein Wunder, dass Interessensgruppen von Bürgerinitiativen, aus der Politik oder aus der Wirtschaft den unbedarften Erdenbürger über den Nutzen, den Schaden oder über die zu erwartende heilbringende oder dämonische Zukunft aufklären –natürlich mit den jeweiligen Interessen-.

Beispielhaft war die Entscheidung über eine Transrapidstrecke von München-Stadt zum Flughafen-München:
Zuerst war es völlig opportun, dass eine in Deutschland über dreißig Jahre entwickelte Magnet-schwebebahn, ein Schienenfahrzeug ohne Räder, als Hochgeschwindigkeitszug mit dem Namen „Transrapid“ als öffent-liches Verkehrsmittel gebaut werden sollte.

Um die politischen und bürgerlichen Gegenpositionierungen zu verstärken wurde in der Bevölkerung für eine Ablehnung geworben. Die Aufklärung beschränkte sich auf: (inhaltlich verkürzt)
„…wollt ihr mit einer schnellen Bahn und einem hohen Fahrpreis von der Stadt München zum Flughafen-München fahren, nur um schneller am Flughafen zu sein, obwohl eine gutfunktionierende S-Bahn vorhanden ist.“

Hier lässt sich erkennen, dass eine revolutionäre Entwicklung der Eisenbahntechnik, die einem  Schienen-fahrzeug auf Rädern hoch überlegen ist, in der Wahrnehmung der Bevölkerung auf das Niveau einer S-Bahn zurückgeführt wird und nicht über die Möglichkeiten der Anwendungen sowie der Leistungsfähigkeit, der Sicherheit oder über eine zukunftsweisende Beförderungstechnik gesprochen wird.

So ist es nicht verwunderlich, dass in großen Teilen der Bevölkerung für den Bau einer schnellen und „teuren“ Bahnverbindung von München zum MUC-Flughafen kein Verständnis bestand.

Und damit hat auch auf der politischen Seite, bei der Landesregierung, ein Überdenken zur politischen Mehrheit eingesetzt. Mit der Folge, dass das Projekt „Transrapid“ innerhalb eines halben Jahres doppelt so teuer wurde und eine personelle Veränderung in der Regierungsverantwortung dazu führte, das Projekt zu beerdigen und so der Transrapid als Zukunftstechnologie in Deutschland für eine nicht absehbare Zeit gestorben ist.

Top
Peter Thalhammer | thalhammer@luederitz49.de